
Nun sind es schon mehr als 35 Jahre, die ich mit Pferden, Katzen und Hunden zusammenlebe. Jahre, in denen mich meine Tiere vieles lehrten.
Sie sowie die Unterstützung ausgewählter Dozenten, Therapeuten und Tierärzte waren es, die mich schon sehr früh auf den Weg der Alternativmedizin und somit zu meiner heutigen Tätigkeit brachten.
Die Aufgabe der Tierhomöopathin - Tierheilpraktikerin ist für mich Berufung, die ich mit Leidenschaft und viel Engagement wahrnehme.
Die Möglichkeiten, die sich in der Tierhomöopathie auftun, sind für mich jeden Tag von Neuem faszinierend. Selbst wenn es wenig Hoffnung geben, es gar aussichtslos wirken mag, kann diese Heilmethode noch immer starken Einfluss auf die Lebenskraft ausüben.
Mein Ziel ist es, dem Tier schnell, sanft und langfristig zu helfen; die Gesundheit zu stärken und zu erhalten. Auch gebe ich dem Tierhalter gerne Informationen weiter, die ihm helfen, sein Tier bei der Genesung und Gesunderhaltung zu unterstützen.
Sabine Herbig

Tätigkeitsgebiet:
Im Umkreis von rund 30 km um Rheinfelden
Diese Heilmethode ist sanft, wirkungsvoll und frei von Nebenwirkungen. Ein homöopathisch gut gewähltes Mittel ermöglicht im Idealfall das Ausheilen einer Krankheit/Verletzung und somit die Wiederherstellung der Lebensqualität.
Auch als unheilbar krank bezeichnete Tiere können in vielen Fällen Linderung und Besserung erfahren, was die Lebenskraft stärkt, die Lebensqualität fördert und erhöht.
Klassische Homöopathie beruht auf den Erkenntnissen von Samuel Hahnemann (1755-1843), welcher die homöopathische Medizin vor mehr als 200 Jahren begründet hat.
Er schrieb schon damals das seit Urzeiten bekannte Gesetz nieder:
Das höchste Ideal der Heilung ist schnelle, sanfte, dauerhafte Wiederherstellung der Gesundheit, oder Hebung und Vernichtung der Krankheit in ihrem ganzen Umfange auf dem kürzesten, zuverlässigsten, unnachteiligsten Wege, nach deutlich einzusehenden Gründen. (Organon § 2)
Klassische Homöopathie hilft sowohl bei akuten und chronischen Krankheiten als auch bei Verletzungen und Unfällen.
Klassische Homöopathie behandelt nicht nur die Symptome sondern das «Gesamte», auch Psyche/Gemüt und Verhalten werden berücksichtigt.
Klassische Homöopathie kann auch kombiniert mit der Schulmedizin zur Anwendung kommen; z.B. bei der Nachbehandlung eines Eingriffes durch den Tierarzt oder den Tierzahnarzt.
Patienten behandle ich in ihrem Daheim. Tiere fühlen sich dort geschützt(er) und der Stresspegel ist niedriger. Auch zeigt der Patient das ihm zugehörige Verhalten klarer als wenn er in eine Praxis transportiert wird. Der somit niedriger gehaltene Stresspegel beeinflusst die Behandlung positiv.
Erst-Anamnese, Fallaufnahme - Ablauf
Die homöopathische Anamnese ist meist sehr umfangreich und dauert entsprechend länger als eine klassische Konsultation beim Tierarzt. Dem ist so, weil in der Homöopathie nebst Untersuchung und Feststellung der Beschwerden auch die Besonderheiten eruiert werden, z.B.:
Erwähnen möchte ich an dieser Stelle, dass Beobachtungen von Patienten-Besitzern/-Betreuern einen wesentlichen Teil zur Anamnese beitragen. Es sind diese Informationen, die bei der Repertorisation einen grossen Beitrag für die Mittelwahl bilden. Ungenaue oder falsche Informationen sind entsprechend kontraproduktiv.
Es folgt die Repertorisation, sprich das Herausarbeiten des Mittels in der passenden Potenz, anhand der für die Mittelwahl wichtigen Informationen. Es kann vorkommen, dass hier zusätzlich 30 Min verrechnet werden. Der eigentliche Aufwand ist meist höher.
Weiterer Verlauf & mögliche Reaktionen nach Mittelgabe
Nach der Mittelgabe sollten Beobachtungen, Feststellungen, Veränderungen - insbesondere die Unterschiede zu «vorher» und «nachher» - am besten mit Datum notiert werden, damit diese Informationen anlässlich eines folgenden Gespräches vorhanden sind.
Reaktionen nach der Mittelgabe können sein:
Sowohl zur Beurteilung des Verlaufes als auch zu einer eventuellen Fragenklärung, ist ein persönlicher, telefonischer Kontakt wichtig. Anlässlich eines solchen Gespräches wird auch festgelegt, ob und wann eine Folgebehandlung oder ein Kontrollbesuch nötig ist.
Akuter Fall
Dauer ca. 30 bis 90 Min (& eventuelle Repertorisation, Mittelfindung in der Folge).
Hier sind Angaben über aktuelle Symptome, Verlauf, evtl. Veränderungen im Verhalten/Wesen seit Beginn der Krankheit sowie evtl. erfolgte Vorbehandlung(en) massgebend und wichtig. Die Aufnahme der gesamten Krankengeschichte ist eher selten notwendig, kann aber wichtige Hinweise liefern.
Unfall
Dauer ca. 30 bis 60 Min, je nach Fall (& eventuelle Repertorisation, Mittelfindung in der Folge).
Angaben über die Art der Verletzung/Wunde/Beschwerden, das Geschehen allg., was war zuvor, was geschah, wie verhält sich der Patient, evtl. Veränderungen im Verhalten/Wesen, was bringt Erleichterung (Wärme, Kälte, Streicheln, Zuneigung allg., Ruhe, Liegen, Stehen, Laufen, ...), Vorbehandlung(en) mit Reaktionen darauf, ...
Chronischer Fall
Dauer ca. 60 bis 120 Min & Repertorisation, Mittelfindung in der Folge.
Hier ist nebst den Angaben über aktuelle Beschwerden die Vorgeschichte sowie die möglichst vollständige Krankengeschichte des Patienten von Wichtigkeit. Dies schliesst auch Ereignisse, Beschwerden, Krankheiten, Vorfälle sowie Unfälle mit ein, die mit dem aktuellen Geschehen nichts zu tun haben. Sie liefern wichtige Hinweise.
Folgende Behandlung(en), Nachbehandlung(en), Nachkontrolle(n
Dauer ca. 15 bis 45 Min.
Auch hier kann eine weitere Repertorisation, Mittelfindung zur Nach-/Weiterbehandlung notwendig sein.
Wichtig in jedem Fall sind Angaben zu Vorbehandlung(en) / Verabreichung von Hilfsmitteln, wie
Sie können den eigentlichen Zustand des Patienten verschleiern und/oder Blockaden bilden.
Mitteilungen bereits erfolgter Behandlungen mit Zeitangabe, Verlauf und Reaktionen des Patienten, Röntgen- & Blutbilder liefern meist zusätzlich wertvolle Hinweise.
Mögliche Vorbereitung auf eine Erst-Anamnese seitens Tierbesitzer
Zusammenstellen von Informationen & Dokumenten (Röntgen, Blutbild, ...), gerne in chronologischer Reihenfolge (Zustellung per Mail ein paar Tage vor der Anamnese), z.B. betr.:

Die Low-Level-Lasertherapie (LLLT) wird zur Wundheilung, Gewebsregeneration, Entzündungshemmung und Schmerzlinderung eingesetzt. Die Anwendung ist schmerzlos, ohne Wärmeeinwirkung und es können auch Akupunkturpunkte stimuliert werden.
Durch die Therapie mittels Low-Level-Laser werden vor allem die Zellteilung, die Zellatmung und die Durchblutung positiv beeinflusst. Endre Mester, Pionier der LLLT, beobachtete bereits 1969 eine Vermehrung von Kollagenfasern sowie eine starke Zunahme der Zellaktivität nach 1 bis 3 Laserbestrahlungen von Wunden.
Gesundheit lässt sich definieren als Zustand der Harmonie zwischen dem Körper und seiner inneren und äusseren Umgebung.
Faktoren, die die äussere Umgebung beeinflussen, sind Ernährung, Haltungsform, Klima, geophysikalische und elektromagnetische Kräfte.
Andere traditionelle Krankheitsursachen sind: konstitutionelle Schwäche, Überanstrengung bzw. Mangel an Bewegung, Epidemien, unzulängliche medizinische Versorgung, Ansammlung pathogener Substanzen wie feuchter Schleim & stagnierendes Blut.
Zu den inneren Faktoren zählen erbliche Einflüsse, das neuroendokrine System und der emotionale Zustand wie Ärger, Freude, Sorge, Grübeln, Trauer, Furcht/Angst & Schock.
In einem Organismus beeinflussen sich alle Prozesse gegenseitig. Das Wissen darum erlaubt jedem aufmerksamen Menschen, seine eigene und die Gesundheit seines Tieres positiv zu beeinflussen, sie möglichst im Gleichgewicht zu halten.
In Bezug auf die Prävention lässt mich meine Erfahrung auch immer wieder auf die Ernährung hinweisen, die leider allzu oft sogar die Ursache von Krankheit ist. Jedes Lebewesen, ob Pferd, Katze, Hund, ... benötigt eine seinen Bedürfnissen (Rasse, Alter, allg. Zustand, Befinden, Bewegung, Haltung, Verträglichkeit, Jahreszeit, Klima, ...) angepasste Ernährung.
Was hier kompliziert tönt, ist meist ganz einfach und oft ist weniger mehr! Aber die Vielfalt und das Anpreisen des auf dem Markt erhältlichen Futters (und der Zusatzstoffe!!!) machen es eher schwierig unsere Wegbegleiter artgerecht zu ernähren. Gerne stehe ich beratend zur Verfügung.
Jedes Lebewesen verfügt über ein Immunsystem, einen Abwehrmechanismus, der im Kindesalter aufgebaut und gefestigt wird und auch gegen körperfremde Eindringlinge (z.B. Parasiten) wirkt. Wie gut dieses «System» funktioniert, hängt von der Möglichkeit des Aufbaus eines solchen Systems in jungen Jahren sowie der aktuellen Gesundheit des Lebewesens ab. Der Zusammenhang zwischen einem funktionierenden Immunsystem und einer parasitären Belastung ist gegeben. Daraus geht hervor, dass der Aufnahme von infektiösen Eiern oder Larven ein zweiter Rang zugeordnet werden kann, der aber trotzdem unserer Aufmerksamkeit bedarf. In erster Linie hängt die parasitäre Belastung eines Tieres also von der Leistungsfähigkeit seiner Abwehrfunktion, seines Immunsystems ab.
Einem nicht (extrem) mit Parasiten belasteten Pferd vier Mal jährlich eine Wurmkur zu verabreichen, trägt gewiss nicht zum idealen Aufbau und Erhalt eines funktionierenden Immunsystems bei. Das heute standardisierte, von seriösen Unternehmen angebotene selektive Entwurmen, auch Bestandesmonitoring genannt, erlaubt hier ein Gesundheits- und Immunsystem schonendes Vorgehen.
Leider wird dieses selektive Entwurmen von vielen Pferdebesitzern noch immer als unnötig oder als zu teuer eingestuft, zum Leidtragen der Pferde! Auch Stallbesitzer neigen leider noch immer allzu oft dazu, das selektive Entwurmen im Pensionsstall nicht zu akzeptieren, oft auch aus Gründen der Unwissenheit.
Immer wieder reagieren Pferde auf die Wirkstoffe der Wurmkur mit Unverträglichkeiten. Hier kann zwar mit Homöopathie geholfen werden, sinnvoller jedoch wäre es, im Sinne des Tieres und dessen Gesundheit zu handeln und das selektive Entwurmen in die Pferdehaltung zu integrieren.
Natürlich kann es einmal nötig werden, dass ein Pferd eine Wurmkur braucht, dann ist es eben so. Zu beachten bleibt dennoch, welcher Wirkstoff zum Einsatz kommen soll. Es ist unnötig mit Kanonenkugeln auf Spatzen zu schiessen, gibt es doch nebst Wurmkuren mit dem Wirkstoff «Ivermectin» auch andere, mildere aber trotzdem durchaus wirksame Produkte.








































Diese Katze hatte Schmerzen, das Fell war aufgeplustert und sie konnte den Schwanz nicht bewegen, geschweige denn anheben. Die Katze wurde homöopathisch behandelt und zeigte in der Folge eine erstaunlich schnelle Besserung - Heilung (siehe Fotos).
Auch Jahre später ist kein Rückfall zu verzeichnen.


In meiner Jugend sowie berufsbegleitend half ich Tieren mittels klassischer Homöopathie und Phytotherapie.
Meine kaufm. Karriere habe ich 2009 auf Teilzeit reduziert, um Schritt für Schritt in die Selbständigkeit als Tierheilpraktikerin zu wechseln.
Weiterbildungen auf Gebieten der